Kosten

Bildquelle: I-vista1. Rechtsanwaltsvergütung
Die Gebühren für die rechtsanwaltliche Tätigkeit sind - mit Ausnahme der Gebühren für eine bloße Beratung - im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) gesetzlich festgelegt.

2. Kostenübernahme durch den Staat, Ihre Rechtsschutzversicherung oder die Gegenseite
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dienste eines Rechtsanwalts in Anspruch zu nehmen, ohne dass der Rechtssuchende letztendlich selbst die Kosten des Rechtsanwalts tragen muss:

  • Rechtsschutzversicherung.
    Gerne nehme ich für Sie zunächst kostenlos und unverbindlich Kontakt zu Ihrer Rechtsschutzversicherung auf, um zu klären, ob Ihre Versicherung in Ihrem konkreten Fall die Kosten übernimmt. Lehnt Ihre Rechtsschutzversicherung eine Kostenübernahme ab, können Sie frei entscheiden, ob Sie meine Kanzlei dennoch mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen wollen, oder nicht. Für die von mir mit Ihrer Rechtsschutzversicherung geführte Korrespondenz entstehen Ihnen keinerlei Kosten.
     
  • Beratungshilfe.
    Die Beratungshilfe deckt die Kosten für eine Beratung und die außergerichtliche Korrespondenz mit der Gegenseite. Ihr Rechtsanwalt rechnet die anfallenden Gebühren direkt mit der Staatskasse ab. Ob Sie Beratungshilfe in Anspruch nehmen können, richtet sich nach Ihrem Einkommen und Vermögen. Sowohl Ihr Einkommen als auch Ihr Vermögen dürfen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Einen Beratungshilfeschein erhalten Sie bei dem für Ihren Wohnort zuständigen Amtsgericht.
     
  • Prozesskostenhilfe (PKH) und Verfahrenskostenhilfe (VKH)
    Mit der Prozesskostenhilfe (bzw. Verfahrenskostenhilfe in Ehe- und Familiensachen) kann die Durchsetzung Ihrer Rechte vor Gericht finanziert werden. Wird Ihnen Prozesskostenhilfe/Verfahrenskostenhilfe bewilligt, werden die anfallenden Gerichtskosten und die Gebühren für Ihren Rechtsanwalt - je nach Ihren persönlichen Einkommensverhältnissen - aus der Staatskasse finanziert. Ich berate Sie gern, ob es in Ihrem konkreten Fall sinnvoll ist, einen Antrag auf Prozesskostenhilfe zu stellen.
     
  • Kostenerstattung durch den Gegner
    Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch Ihr Gegner zur Übernahme der Kosten verpflichtet, die Ihnen durch die Beauftragung eines Rechtsanwalts entstanden sind. Bei den Kosten eines Gerichtsprozesses ist dies in der Regel dann der Fall, wenn Sie den Prozess gewinnen.
    Dies gilt bei Rechtsstreitigkeiten vor den Arbeitsgerichten allerdings erst ab der 2. Instanz. In der 1. Instanz hat jede Partei Ihre Kosten in der Regel selbst zu tragen.

3. Meine Gebühren
Die konkrete Berechnung unserer Gebühren von Art und Umfang unserer Tätigkeit ab:

  • Erstberatung
    Die Gebühr für eine Erstberatung beträgt je nach Schwierigkeit und Umfang der Problemstellung bei Verbrauchern in der Regel netto 190,00 € zuzüglich MwSt.
     
  • Ausführliche Beratung
    Geht die Beratung dem Umfang nach über eine bloße Erstberatung hinaus, erfolgt deren Abrechnung auf Basis eines Zeithonorars in Höhe von netto 180,00 € pro Stunde zuzüglich MwSt. Die Abrechnung erfolgt je angefangener Viertelstunde. 
     
  • Außergerichtliche Vertretung
    In den Fällen, in denen ich Sie außergerichtlich vertrete, berechne ich meine Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die konkrete Berechnung der Gebühren richtet sich dabei zumeist nach dem Gegenstandswert. Über die Höhe der Gebühren berate ich Sie gern. Je nach Umfang und Aufwand kann auch die Vereinbarung eines Zeithonorars oder eine Pauschalvergütung erforderlich werden, die vorher jedoch gemeinsam zu vereinbaren ist.
     
  • Prozessführung
    Auch in den Fällen, in denen ich für Sie einen Prozess führe, bestimmen sich die Gebühren nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Eine ausführliche Beratung über die bei einem Gerichtsprozess voraussichtlich anfallenden Kosten ist eine Selbstverständlichkeit. Auch hier hat die Gegenseite in bestimmten Fällen die Gebühren zu tragen.  
(Bildquelle: I-vista /pixelio.de)